Content Marketing: Über Inhalte ins Bewusstsein der Kunden [Gastartikel]

Content Marketing

Unter Marketing-Strategen sowohl im B2B-, als auch im B2C-Bereich setzt sich zunehmend die Hinwendung zum Content Marketing durch, bei dem ein Unternehmen nicht mehr über Produkte sondern über Inhalte um die Gunst der möglichen Kunden wirbt. 

Dahinter steht der einfache Gedanke, dass potentielle Kunden nicht nach Produkten suchen, sondern nach Lösungen für ihre Probleme. „Was kann ich gegen trockene Haare tun?“ und Ähnliches ist daher eine viel häufigere Suchanfrage bei Google als nach dem konkreten Produkt „Shampoo XY Silky Smooth“.

Kundenbindung durch Kreativität und Expertise

Während Content Marketing in den USA bereits zu den etablierten Standards zählt, setzt sich das Bewusstsein in Deutschland erst allmählich durch, dass mit relevanten Inhalten auch neue Kunden generiert und bestehende gebunden werden können. Immerhin wird im März 2013 die Branche bereits zum dritten Mal zur Content Marketing Conference in Köln zusammenkommen, um neueste Entwicklungen, Innovationen und herausragende Beispiele zu besprechen.

Ein Beispiel hierfür wäre der abendfüllende Agenten-Roadmovie ‚Move On’ der deutschen Telekom mit Weltstar Mads Mikkelsen, der lediglich im Internet abrufbar ist. Doch auch informativer Content kann einen Konversionssteigernden Effekt haben. Der Shampoo-Hersteller Schwarzkopf etwa setzt auf seiner Website ganz auf Beauty- und Styling-Tipps. Produkte hingegen sind erst auf dritter Ebene zu finden, beispielsweise als dezenter Hinweis am Ende eines thematisch relevanten Artikels.

Content Marketing ist wohl unbestritten nicht die billigste Form der Werbung, doch sie zahlt sich durch Nachhaltigkeit aus. Durch die naheliegende Verknüpfung mit Social Media kann sich inhaltsbasiertes Marketing rentieren, insbesondere wenn etwa zufriedene User herausragenden Inhalten zu einem viralen Eigenleben verhelfen. Auch der Mehrwert für SEO-Bestrebungen ist offenkundig: Das Panda-Update von Google straft seit 2011 Seiten mit dünnem Content ab und wertet Sites mit hochwertigem Inhalt auf.

Die Ziele und Taktiken von Content Marketing auf einen Blick

Die häufigsten Ziele von Marketing-Strategen für Content Marketing:

      1. Markenbildung (69%)
      2. Kundenakquise (68%)
      3. Leadgenerierung (67%)
      4. Kundenbindung (62%)

Die Liste von möglichen Taktiken für Content Marketing ist so lang wie unabgeschlossen:

      • Artikel
      • Social Media
      • Blogs
      • eNewsletter
      • Fallstudien
      • In-Person Events
      • Videos
      • White Papers
      • Webinare/Webcasts
      • Microsites
      • Print Magazine
      • Traditionelle Medien
      • Wissenschaftliche Studien
      • Branded Content Tools
      • Print Newsletters
      • eBooks
      • Podcasts
      • Mobile Content
      • Digitale Magazine
      • Virtuelle Konferenzen

Doch es reicht natürlich nicht, einfach irgendeinen Content zu erzeugen. Dieser muss außergewöhnlich und einmalig sein. Und dieser hochkarätige Inhalt wird nicht nur von den Usern, sondern auch von den Suchmaschinen gewürdigt.

Über den Autor:

Damir Dzelalagic ist einer der beiden Gründer und Geschäftsführer der railbird media GbR und veröffentlicht regelmäßig Artikel auf dem railbird-Blog. Die railbird media GbR ist auf redaktionelle Betreuung, Social Media, SEO und Programmierung spezialisiert. Damir gründet aktuell eine Content Marketing Agentur unter dem Namen „viralcontents“ und ist natürlich auf Google Plus zu finden.

Photo Credit: Direct Annuaires Stephan Comelli via Compfight cc

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Kommentare

6 Kommentare zu “Content Marketing: Über Inhalte ins Bewusstsein der Kunden [Gastartikel]”
  1. Joachim sagt:

    Das Content-Marketing ist sehr wichtig, denn wenn die Käufer nicht viel über das Unternehmen erfahren, gehen die Produkte/Dienstleistungen unter. Als Unternehmen muss man sich also mit Marketing-Maßnahmen, wie die von http://huffmann-business.de , befassen und solche einsetzen.

  2. Content Marketing ist endlich auch bei den deutschen Marketern angekommen – in Verbindung mit Social Media und den letzten Google Updates wird der Siegeszug dieser Disziplin nicht mehr aufzuhalten sein. Die besten Best Practices gibt es übrigens heir:

    http://www.e2marketing.de/social-media/content-marketing-beispiele-und-best-practices

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